BBP Tipps

Die meisten Frauen haben mit Problemzonen zu kämpfen. Die Körperpartien Beine, Po und Bauch sind davon am meisten betroffen. Ist es daher möglich, gezielt an diesen Körperregionen abzunehmen und diese zu straffen? Und vor allem – wie? Dies ist durchaus möglich. Hier sind ein paar Tipps dazu, wie man im Bereich der Beine, des Bauchs und des Pos abnehmen kann.

Die Zonen Beine, Po und Bauch – besonders hartnäckig

Die körpereigenen Fettdepots befinden sich bei Männern in erster Linie am Bauch und bei den Frauen neben dem Bauch noch am Po und an den Beinen. Einst waren diese für den Menschen überlebenswichtig, doch heute sind diese eher nervig. Und jedes Mal wird der Überschuss an eingenommener Nahrung in Körperfett umgewandelt und in den erwähnten Bereichen gespeichert.

Diese Zonen sind besonders hartnäckig, da sich die Fettdepots, welche sich gerade hier befinden, quasi vom Körper geschützt werden. Sobald der Energiespeicher aufgebraucht ist, wird es sehr schwer, diese Problemzonen los zu werden. Daher ist statt Hungern das Überlisten des eigenen Körpers der bessere Weg zu straffem Bauch, straffen Beinen und straffem Po.

Die richtige Abnehmemethode

Die richtige Methode, um an den nervigsten Problembereichen am Körper Fett loszuwerden, wird am besten anhand von 5 Schritten erklärt. Weitere Tipps findet Ihr außerdem unter Ernährungstipps.

Schritt 1: Durch Fett schlank werden

Fett ist wichtig, wenn man Fett verlieren will. Denn dank Fett wird der Blutzuckerspiegel konstant gehalten, wodurch wiederum Heißhungerattacken vermieden werden. Damit sollte man es jedoch selbstverständlich nicht übertreiben. Doch Fette sorgen für das nötige Sättigungsgefühl und verhindern, dass man mit Heißhunger über die Leckereien herfällt.

Schritt 2: Kohlenhydrate lieber halbieren

Kohlenhydrate machen fett. Denn diese lösen im Körper Insulin aus, welcher die Nährstoffe in unsere Zellen transportiert. Dieses Hormon ist daneben dafür zuständig, dass der Aufbau von Körperfett beschleunigt wird. Dadurch wird die Verbrennung von Fett verhindert. Dabei kann der Anteil an täglich eingenommenen Kohlenhydraten leicht halbiert werden. Man kann zum Beispiel einfach weniger Brot essen. Die Haut wird dafür ebenfalls dankbar sein.

Tipp 3: Mehr Eiweiß

Eiweißhaltige Lebensmittel halten lange satt und halten den Blutzuckerspiegel stabil. Daneben sind sie sehr wichtig für den Zellaufbau in unserem Körper. Dies bedeutet, dass durch die Einnahme von Eiweiß der Muskelaufbau unterstützt wird. Dabei kann das Körperfett ausschließlich in den Muskeln verbrannt werden.

Tipp 4: Neue Gewohnheiten schaffen

Wer etwas Gutes für seinen Körper machen will, muss bereit dazu sein, schlechte Gewohnheiten abzuschaffen. Da die meisten Aktionen von uns eher unbewusst ausgeführt werden, ist es nicht schlecht, für paar Wochen ein Tagebuch über die eigenen Essgewohnheiten zu führen. Auf diese Weise wird man schlechte Gewohnheiten leichter bemerken und kann daran arbeiten, diese dauerhaft zu verändern.

Tipp 5: Geduld

Die wichtigste Voraussetzung für den effektiven Fettabbau ist die Geduld. Zwar hört sich dies leichter an, als es ist, doch ohne Geduld ist jede Bemühung umsonst. Und sobald man mit den ersten sichtbaren Resultaten belohnt wird, fällt die Geduld nicht weiter so schwer.

Sonstige Tipps

Neben der richtigen Ernährung spielt ausreichend Bewegung die ausschlaggebende Rolle. Dabei gibt es eine Vielzahl an Trainingsübungen, welche gezielt für Bauch, Beine und Po bestimmt sind. Werden diese mit der richtigen Ernährung kombiniert, bleibt der ersehnte Erfolg sicherlich nicht aus.

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung bedeutet eine abwechslungsreiche Ernährung. Bei dieser sollte idealerweise ein Verhältnis der Hauptnährstoffe wie folgt vorliegen: Fette zu 20-30%, Kohlenhydrate zu 55-60% und Eiweiß zu 10-15%. Wenn dies nicht der Fall ist, kann dies zu verschiedenen Erkrankungen führen.

Was enthält eine abwechslungsreiche Ernährung?

Neben den erwähnten Hauptnährstoffen muss eine abwechslungsreiche Ernährung noch eine ganze Menge anderer Stoffe beinhalten. Zu diesen gehören beispielsweise sekundäre Pflanzenstoffe, Mikronährstoffe, Enzyme usw. Erst durch solch eine Zusammensetzung können Herz- und Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen sowie einige andere Erkrankungen vorgebeugt und sogar geheilt werden.

Grundlegend brauchen wir diejenigen Nährstoffe, welche dafür sorgen, dass unser Körper ausreichend Energie, notwendige Bausubstanzen sowie Wirk- und Reglerstoffe erhält. Daneben sorgen wir gerade durch die Ernährung für ein starkes Abwehrsystem. Daneben ist unsere tägliche Ernährung nicht nur mit den physiologischen Aspekten unseres allgemeinen Wohlbefindens verbunden. Denn um uns richtig wohl zu fühlen, dürfen bei der Ernährung nicht die psychologischen, soziologischen und kulturellen Aspekte außer Acht gelassen werden.

Die Hauptnährstoffe in der Ernährung

Kohlenhydrate gelten als wichtige Energielieferanten und sind sehr wichtig für den Aufbau der Knochen, der Knorpeln und des Bindegewebes. Daher dürfen diese in der täglichen Ernährung nicht fehlen. Kohlenhydrate bestehen aus Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff. Sie entstehen bei der Photosynthese aus vorhandenen Einfachzuckern, die sich in den Pflanzen befinden. Im Zuge der Photosynthese wird das Einfachzucker von der Pflanze in Doppelzucker, Mehrfachzucker und Vielfachzucker umgewandelt. Daneben werden Proteine und Fette aufgebaut. Dadurch wird die Pflanze für Menschen und Tiere nutzbar und liefert ihnen sehr wichtige Nährstoffe für die optimale Gesundheit.

Fette werden in gesättigte und ungesättigte Fette unterteilt. Allgemein gelten die gesättigten Fette, welche man ausschließlich in tierischen Produkten vorfindet, als ungünstig für unseren Körper, da sie eine ganze Reihe an Krankheiten auslösen können. Doch es gibt auch gesunde gesättigte Fette. Zu diesen zählen beispielsweise das Kokos- oder das Palmöl.

Ungesättigte Fette können einerseits vom Körper selbst hergestellt werden (einfache ungesättigte Fette) und befinden sich andererseits in Pflanzenölen. Da diese sehr viele Vitamine enthalten, gelten sie für den Körper als gesund.
Die mehrfach ungesättigten Fette, welche auch als essenzielle Fettsäuren bezeichnet werden, können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Diese sind für die Erhaltung unserer Gesundheit jedoch sehr wichtig. Diese Fettsäuren werden in Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren unterteilt. Als ideal für unsere Gesundheit liegt hierbei das Verhältnis zwischen den Omega-6 und den Omega-3 Säuren bei 5:1.

Proteine, bzw. Eiweiße sind für die richtige Funktion des Organismus äußerst wichtig. Die darin befindlichen Aminosäuren sind wichtig für unser Abwehrsystem, den Zellaufbau, den Aufbau von Hormonen und Enzymen, die Übertragung von Nervenimpulsen, den Transport von Fetten und von Sauerstoff, den Aufbau von Kollagen, Gerinnungsfaktoren usw. 8 von insgesamt 20 Aminosäuren, welche sich im körpereigenem Eiweiß befinden, können vom Körper nicht selbst produziert werden. Daher müssen diese über die Nahrung aufgenommen werden.