Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung bedeutet eine abwechslungsreiche Ernährung. Bei dieser sollte idealerweise ein Verhältnis der Hauptnährstoffe wie folgt vorliegen: Fette zu 20-30%, Kohlenhydrate zu 55-60% und Eiweiß zu 10-15%. Wenn dies nicht der Fall ist, kann dies zu verschiedenen Erkrankungen führen.

Was enthält eine abwechslungsreiche Ernährung?

Neben den erwähnten Hauptnährstoffen muss eine abwechslungsreiche Ernährung noch eine ganze Menge anderer Stoffe beinhalten. Zu diesen gehören beispielsweise sekundäre Pflanzenstoffe, Mikronährstoffe, Enzyme usw. Erst durch solch eine Zusammensetzung können Herz- und Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen sowie einige andere Erkrankungen vorgebeugt und sogar geheilt werden.

Grundlegend brauchen wir diejenigen Nährstoffe, welche dafür sorgen, dass unser Körper ausreichend Energie, notwendige Bausubstanzen sowie Wirk- und Reglerstoffe erhält. Daneben sorgen wir gerade durch die Ernährung für ein starkes Abwehrsystem. Daneben ist unsere tägliche Ernährung nicht nur mit den physiologischen Aspekten unseres allgemeinen Wohlbefindens verbunden. Denn um uns richtig wohl zu fühlen, dürfen bei der Ernährung nicht die psychologischen, soziologischen und kulturellen Aspekte außer Acht gelassen werden.

Die Hauptnährstoffe in der Ernährung

Kohlenhydrate gelten als wichtige Energielieferanten und sind sehr wichtig für den Aufbau der Knochen, der Knorpeln und des Bindegewebes. Daher dürfen diese in der täglichen Ernährung nicht fehlen. Kohlenhydrate bestehen aus Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff. Sie entstehen bei der Photosynthese aus vorhandenen Einfachzuckern, die sich in den Pflanzen befinden. Im Zuge der Photosynthese wird das Einfachzucker von der Pflanze in Doppelzucker, Mehrfachzucker und Vielfachzucker umgewandelt. Daneben werden Proteine und Fette aufgebaut. Dadurch wird die Pflanze für Menschen und Tiere nutzbar und liefert ihnen sehr wichtige Nährstoffe für die optimale Gesundheit.

Fette werden in gesättigte und ungesättigte Fette unterteilt. Allgemein gelten die gesättigten Fette, welche man ausschließlich in tierischen Produkten vorfindet, als ungünstig für unseren Körper, da sie eine ganze Reihe an Krankheiten auslösen können. Doch es gibt auch gesunde gesättigte Fette. Zu diesen zählen beispielsweise das Kokos- oder das Palmöl.

Ungesättigte Fette können einerseits vom Körper selbst hergestellt werden (einfache ungesättigte Fette) und befinden sich andererseits in Pflanzenölen. Da diese sehr viele Vitamine enthalten, gelten sie für den Körper als gesund.
Die mehrfach ungesättigten Fette, welche auch als essenzielle Fettsäuren bezeichnet werden, können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Diese sind für die Erhaltung unserer Gesundheit jedoch sehr wichtig. Diese Fettsäuren werden in Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren unterteilt. Als ideal für unsere Gesundheit liegt hierbei das Verhältnis zwischen den Omega-6 und den Omega-3 Säuren bei 5:1.

Proteine, bzw. Eiweiße sind für die richtige Funktion des Organismus äußerst wichtig. Die darin befindlichen Aminosäuren sind wichtig für unser Abwehrsystem, den Zellaufbau, den Aufbau von Hormonen und Enzymen, die Übertragung von Nervenimpulsen, den Transport von Fetten und von Sauerstoff, den Aufbau von Kollagen, Gerinnungsfaktoren usw. 8 von insgesamt 20 Aminosäuren, welche sich im körpereigenem Eiweiß befinden, können vom Körper nicht selbst produziert werden. Daher müssen diese über die Nahrung aufgenommen werden.

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